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Förderverein |
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Der Förderverein dankt dem Kleidermarkt - Team Eine großzügige Spende erhielt der Grundschul-Förderverein Horrenberg- Balzfeld. Martina Steger und Sabine Dürk überreichten dem Vorsitzenden unseres Vereins, Rektor a.D. Andreas Zielbauer, einen Scheck über 300€. Das ist der Erlös aus zwei Kinderkleider-Märkten, die ihr Team in der Horrenberger Sport- und Kulturhalle veranstaltet hatten. Mit dem Geld wurden von der Grundschule eine Anzahl bunte, verschieden strukturierte Scheiben aus elastischem Material angeschafft. Mit ihnen können die Schülerinnen und Schüler in der Pause ihre Geschicklichkeit im Balancieren üben. Die neuen Spielgeräte wurden begeistert angenommen und sofort auf ihre Verwendbarkeit hin getestet. Der Förderverein und die Schulleitung danken den Damen vom Kleidermarkt- Team für ihren Einsatz zom Wohl userer Schulkinder. Die Vorstandschaft
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Kurzseminar 1. Juli 2009 „Leichter und erfolgreich lernen - so unterstützen Sie Ihr Kind bei Hausaufgaben und Klassenarbeits-Vorbereitung“. 01.07.09
Horrenberg. ( zlb ) „Störfaktoren“ bei den Hausaufgaben? Die gibt es in Hülle und Fülle: Computer, Fernseher, Radio, Telefon, Essen, Trinken und Spielsachen. Auch Geschwister können ganz schön nerven. Aber es gibt auch eine „Stör-Quelle“, die den über hundert Eltern in der Sport-und Kulturhalle Horrenberg an diesem Abend wohl nicht von selbst eingefallen wäre. Dabei nimmt sie Platz Zwei in der Rangliste ein: Es ist die Mama, die stundenlang neben dem Sprössling sitzt und ihm „hilft“. „Da kommt es dann zu Aussagen wie: ,Zu Hause kann er doch alles, warum kann er es in der Schule nicht?’“. Das sagt eine, die es wissen muss: Karen Keller aus Hockenheim, Diplom-Betriebswirtin ( BA )mit pädagogischer Zusatzausbildung auf dem Gebiet „Lehren lernen - Lernen lehren“ an der Universität Mainz. Sie unterrichtet freiberuflich unter anderem Lerntechniken für Schüler verschiedener Altersstufen und hielt nun auf Einladung der Schulleitung und des Fördervereins der Grundschule Horrenberg-Balzfeld ein Kurzseminar mit wichtigen Tipps für Eltern von Grund - und Vorschülern, die ihrem Kind „das Lernen erleichtern möchten, ohne es ihm abzunehmen“. Zum Thema Mutter ( oder Vater ), die bei den Hausaufgaben ständig daneben sitzen, sagte Karen Keller: „Tun Sie es nicht. Gewöhnen Sie Ihr Kind lieber daran, zunächst kleine - später größere - Einheiten selbständig zu erledigen, und sparen Sie nicht mit Lob und Ermutigung. Arbeiten Sie mit kleinen ,Belohnungen’ ( Erdnuss pro gemachter Aufgabe genügt ). Schaffen Sie eine lernfreundliche Umgebung: Einen ruhigen Arbeitsplatz ohne Ablenkung, einen leeren Tisch, auf den nur gehört, was unbedingt gebraucht wird. Sorgen Sie außerdem für genug Pausen.“ Ein weiterer Rat: „Beachten Sie den Biorhythmus. Die beste Lernzeit liegt bei den meisten Menschen zwischen 9 und 12 und zwischen 16 und 19 Uhr.“ Ebenfalls wichtig: „Hausaufgaben sollten geplant werden. Das Kind sollte in der Rangfolge der Dringlichkeit eine Liste aufstellen und Erledigtes abhaken.“ Zum Thema Vorbereitung auf Klassenarbeiten riet Karen Keller den Eltern: „Teilen Sie zusammen mit dem Kind den Stoff in Portionen ein und legen Sie gemeinsam fest, wann was durchgearbeitet werden soll. Und planen Sie genug Zeit für eine Gesamtwiederholung ein!“ Auch solle es für das Kind zur Selbstverständlichkeit werden, alles zu fragen, was es nicht verstanden habe. Lernen setzt Konzentrationsfähigkeit und Selbständigkeit voraus, und beides kann nicht früh genug trainiert werden, sagte die Referentin. Fernsehen fördert nach ihrer Meinung die Konzentration nicht, der Apparat gehört ebenso wenig ins Kinderzimmer wie der Computer: „Alles, was in schneller Bildfolge abläuft, setzt die Konzentration herab, alles ,Langsame’ dagegen begünstigt sie“. Dazu gehören Lesen, Puzzeln, Memory und Gesellschaftsspiele. Auch Vorlesen ist ein gutes Mittel und macht Lust aufs eigene Lesen. Positive „Nebenwirkung“: „Leseratten sind die besseren Rechtschreiber!“ Selbständigkeit als zweite Säule des erfolgreichen Lernens lässt sich nicht nur während der Hausaufgaben selbst einüben: Ohne Eltern, dafür zusammen mit Gleichaltrigen, in die Schule gehen, oder das Taschengeld selbst einteilen lassen seien weitere Beispiele auf dem Weg zum Erfolg, so Karen Keller. Die Schule habe diesen Informationsabend gründlich vorbereitet, wie Rektorin Cornelia Garimort zu Beginn des Abends betont hatte. In einer groß angelegten Fragebogen-Aktion hätten Eltern, Lehrerinnen und die Schüler selbst Auskunft zum Thema „Hausaufgaben - Verhalten“ gegeben. Einiges davon muss sicher nach diesem Vortrag revidiert werden. Aber: „Überfordern Sie sich nicht, gehen Sie schrittweise vor“, so die Expertin am Schluss ihrer Ausführungen. „Sie haben sehr erfrischend, informativ und praxisnah gesprochen“, sagte der Vorsitzende des Grundschul - Fördervereins, Rektor a.D. Andreas Zielbauer, in seinen Dankesworten. Dem konnte sich das Publikum in allen Punkten anschließen.
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